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Gartengrills hat heute fast jeder im Keller oder Schuppen stehen – ob nun elektrisch oder mit Kohle betrieben, ist verschieden. Der neue Trend geht aber dahin, einen Pizza-Ofen im eigenen Garten oder Kleingarten zu bauen und sich jederzeit Pizzas backen zu können. Der Grund ist leicht zu erfassen: Erstens schmecken frisch gebackene Pizzas köstlich – und zweitens sind die tiefgekühlten Billigpizzas im Handel keine ernsthafte Konkurrenz für eine selbst belegte Pizza. Man kann Tiefkühlpizzas im Garten auch sehr schlecht warm machen. Auch die “labbrigen” und meistens auch noch lauwarmen Lieferservice-Pizzas mit viel zu viel Käse auf dem Belag können nicht mehr überzeugen. Heute wählt man die frisch gemachte Pizza mit selbst gewähltem Belag. Nicht jeder mag im Garten und mangels anderer Alternativen ständig Fleisch grillen.
Ohne Zubehör geht alles schwerer
Passionierte Grillfreunde wissen, dass ein Grill alleine noch keinen Sommer macht. Man braucht Grillanzünder, Grillzangen, Alufolie und anderes, um den Grillspaß zu perfektionieren. Beim Pizzaofen ist es nicht viel anders. Mit den richtigen Zubehörteilen wird das Pizzabacken zu jeder Zeit ein echtes Vergnügen. Hat man alles Benötigte parat liegen, muss man nicht ständig in die Küche eilen und nach einem Ersatz suchen. Die dick belegte Pizza kann man eben nicht so leicht in den Ofen transferieren. Mit einer Pizzaschaufel geht es allerdings sehr leicht – und sie dient einem dann auch beim Herausholen der knusprig-heißen Italo-Delikatesse. Ohne Pizzaschaufel hat man leicht zwei Pizzahälften in der Hand, weil sich der Pizzaboden unter dem Gewicht des Belages durchbiegt. Übrigens kann man so eine Pizza-Schaufel auch als Flammkuchenbrett prima nutzen. Der Pizzaschieber ist im Grunde dasselbe: Nämlich ein flaches Instrument, mit dem man die Pizza in den Ofen schiebt. Ob Pizzaschieber oder Pizzaschaufel: Ohne geht’s nicht halb so gut. Damit das Fett auf der Pizzaschaufel nicht den Transport der fertigen Pizza auf den Teller verhindert, ist eine Bürste nützlich. Damit kann man auch den Pizzaofen reinigen, denn meisten leckt etwas Käse hinunter oder ein paar Zwiebelringe machen sich auf die Flucht. Alles, was im Pizzaofen herumliegt, sollte vor dem Einschieben der nächsten Pizza mit der Bürste entfernt werden. Schließlich möchte man bei der dritten Pizza des Abends keine schwarz verkohlten Zwiebelreste am Boden der Mozarrella-Tomaten-Pizza kleben haben. Die beste Bürste für die Reinigung des Pizzaofens ist übrigens eine mit einem angebauten Schaber. Die Borsten sind in diesem Falle aus Metallfäden, damit die Käsereste sich leicht von der Backplatte oder dem Stein lösen.
Backe backe Pizza
Ein eigener Garten verlockt bei gutem Wetter, den Tag dort zu verbringen. Ob aber die Kids und jüngeren Familienmitglieder den Gartenaufenthalt so prickelnd finden, ist zu hinterfragen. Hat man allerdings die Möglichkeit gemeinsam eine Pizza zu backen und den Gartentag zu einem Event zu machen, dürfte jeder gerne mitkommen. Ein Kleingarten eignet sich ja auch zum Federball- oder Darts spielen und ähnliches. Wenn die Kids dann auch noch Pizzamaster werden und selbst den Pizzaschieber betätigen dürfen, sorgt man gleich für ihre Kreativität und Selbständigkeit. Wer als Pizzamaster/in den Pizzaschieber betätigt, darf dann aber auch mit der Bürsten den Ofen wieder startklar machen. So kann jeder seine eigene Pizza zubereiten und der Spaß am Essen ist garantiert. Man muss einfach mit der Zeit gehen und den Kids vermitteln, dass Gartenaufenthalte durchaus positive Seiten haben. Vom Erholungswert einmal abgesehen, ist das entspannte Zusammensein in der Natur auch so ein Erlebnis.

