Zubehör für den selbstgebauten Pizzaofen

May 2nd, 2012 by Antonio Caprese No comments »
Ein köstliches Stück Pizza!

Ein köstliches Stück Pizza!

Gartengrills hat heute fast jeder im Keller oder Schuppen stehen – ob nun elektrisch oder mit Kohle betrieben, ist verschieden. Der neue Trend geht aber dahin, einen Pizza-Ofen im eigenen Garten oder Kleingarten zu bauen und sich jederzeit Pizzas backen zu können. Der Grund ist leicht zu erfassen: Erstens schmecken frisch gebackene Pizzas köstlich – und zweitens sind die tiefgekühlten Billigpizzas im Handel keine ernsthafte Konkurrenz für eine selbst belegte Pizza. Man kann Tiefkühlpizzas im Garten auch sehr schlecht warm machen. Auch die “labbrigen” und meistens auch noch lauwarmen Lieferservice-Pizzas mit viel zu viel Käse auf dem Belag können nicht mehr überzeugen. Heute wählt man die frisch gemachte Pizza mit selbst gewähltem Belag. Nicht jeder mag im Garten und mangels anderer Alternativen ständig Fleisch grillen.

Ohne Zubehör geht alles schwerer

Passionierte Grillfreunde wissen, dass ein Grill alleine noch keinen Sommer macht. Man braucht Grillanzünder, Grillzangen, Alufolie und anderes, um den Grillspaß zu perfektionieren. Beim Pizzaofen ist es nicht viel anders. Mit den richtigen Zubehörteilen wird das Pizzabacken zu jeder Zeit ein echtes Vergnügen. Hat man alles Benötigte parat liegen, muss man nicht ständig in die Küche eilen und nach einem Ersatz suchen. Die dick belegte Pizza kann man eben nicht so leicht in den Ofen transferieren. Mit einer Pizzaschaufel geht es allerdings sehr leicht – und sie dient einem dann auch beim Herausholen der knusprig-heißen Italo-Delikatesse. Ohne Pizzaschaufel hat man leicht zwei Pizzahälften in der Hand, weil sich der Pizzaboden unter dem Gewicht des Belages durchbiegt. Übrigens kann man so eine Pizza-Schaufel auch als Flammkuchenbrett prima nutzen. Der Pizzaschieber ist im Grunde dasselbe: Nämlich ein flaches Instrument, mit dem man die Pizza in den Ofen schiebt. Ob Pizzaschieber oder Pizzaschaufel: Ohne geht’s nicht halb so gut. Damit das Fett auf der Pizzaschaufel nicht den Transport der fertigen Pizza auf den Teller verhindert, ist eine Bürste nützlich. Damit kann man auch den Pizzaofen reinigen, denn meisten leckt etwas Käse hinunter oder ein paar Zwiebelringe machen sich auf die Flucht. Alles, was im Pizzaofen herumliegt, sollte vor dem Einschieben der nächsten Pizza mit der Bürste entfernt werden. Schließlich möchte man bei der dritten Pizza des Abends keine schwarz verkohlten Zwiebelreste am Boden der Mozarrella-Tomaten-Pizza kleben haben. Die beste Bürste für die Reinigung des Pizzaofens ist übrigens eine mit einem angebauten Schaber. Die Borsten sind in diesem Falle aus Metallfäden, damit die Käsereste sich leicht von der Backplatte oder dem Stein lösen.

Backe backe Pizza

Ein eigener Garten verlockt bei gutem Wetter, den Tag dort zu verbringen. Ob aber die Kids und jüngeren Familienmitglieder den Gartenaufenthalt so prickelnd finden, ist zu hinterfragen. Hat man allerdings die Möglichkeit gemeinsam eine Pizza zu backen und den Gartentag zu einem Event zu machen, dürfte jeder gerne mitkommen. Ein Kleingarten eignet sich ja auch zum Federball- oder Darts spielen und ähnliches. Wenn die Kids dann auch noch Pizzamaster werden und selbst den Pizzaschieber betätigen dürfen, sorgt man gleich für ihre Kreativität und Selbständigkeit. Wer als Pizzamaster/in den Pizzaschieber betätigt, darf dann aber auch mit der Bürsten den Ofen wieder startklar machen. So kann jeder seine eigene Pizza zubereiten und der Spaß am Essen ist garantiert. Man muss einfach mit der Zeit gehen und den Kids vermitteln, dass Gartenaufenthalte durchaus positive Seiten haben. Vom Erholungswert einmal abgesehen, ist das entspannte Zusammensein in der Natur auch so ein Erlebnis.

Pizzaofen selber bauen!

May 22nd, 2011 by Antonio Caprese No comments »

Als echter Pizzafan sollte man einen eigenen Pizzaofen haben. Wenn man den nötigen Platz im Garten hat kann das sogar ein echter Steinofen sein. Für alle die nicht das nötige Geschick oder der den Platz haben bietet sich ein fertiger Pizzaofen zum selber zusammen bauen an.

Bauanleitung (Kurzübersicht) für einen Pizzaofen

Pizzaofen selber bauen Pizzaofen mit Feuer

Ein angefeuerter Pizzaofen, wie er sich im Garten leicht selbst bauen lässt!

Doch erstmal für die Freunde des Heimwerkens eine kurze Zusammenfassung über die Abläufe beim Bau eines Pizzaofens im heimischen Garten. Als erstes muss der richtige Platz gefunden werden, möglichst ebenerdig, um dann das Fundament zu gießen. Nachdem die erste Bodenplatte getrocknet ist kann man anfangen zu mauern. Wie der Ofen, beziehungsweise das Drum-Herum, aussehen soll ist eine Frage der Funktionalität und des Geschmacks. Zu empfehlen ist auf alle Fälle eine Trockene Stelle für das Holz. Hierfür kann man den Unterteil des Ofens nutzen. Ist der untere Teil erstmal gemauert kommt die zweite Bodenplatte drauf. Ist die Platte getrocknet, kann mit dem Bau des eigentlichen Pizzaofens begonnen werden. Mit Sand formt man zuerst einmal ein Negativ des Ofens. Immer daran denken ein Ofenrohr und ein kleines Loch für das Thermometer zu lassen. Dann wird feuerfester Beton aufgetragen, möglichst mit Draht verstärken, damit der Beton nicht reist. Wer möchte kann zwischen der feuerfesten Schicht und der nächsten Schicht noch eine Isolierung mit Glaswolle machen. Ansonsten kommt nun die letzte feine Schicht Beton auf den Pizzaofen. Nun sieht man schon fast die endgültige Form des Ofens. Wenn alles gut getrocknet ist kann man nun den Sand entfernen und anfangen das Innere des Pizzaofens mit Isolierplatten und Pizzastein auszulegen. Natürlich kann man das auch schon vor dem betonieren verlegen und den Sand dann anschließend schon auf den fertigen Pizzastein auftragen. Für den Pizzastein gibt es verschiedene Materialien. Nun muss nur noch eine Ofentür angebracht werden und fertig ist selbstgebaute Pizzaofen. Natürlich muss man nun noch Details ausarbeiten. Aber im Großen und Ganzen kann der Ofen nun zum ersten Mal eingeheizt werden. Das geht am besten mit Buchenholz. Der Pizzaofen sollte allerdings trocken stehen, also wenn möglich noch ein kleines Dach bekommen.

Zubehör, wenn man seinen Pizzaofen selber bauen möchte

Wer sich seinen Ofen selbst zusammen zimmert sollte auf keinen Fall das Ofenthermometer vergessen. Nur so kann man den optimalen Zeitpunkt ablesen, wann die Pizza in den Ofen kommt. Außerdem braucht man eine Pizzaschaufel um die Pizza in den heißen Ofen zu befördern, ein Schürharken, einen Besen und eine kleine Kohlenschaufel um den Ofen bei Zeiten auszukehren.

Kauft man sich im Fachhandel einen Pizzaofen hat man lediglich den Ofen aber nicht das Drumherum. Allerdings kann man auch komplette Pizzaöfen bestellen, die je nach Größe und Ausstattung auch gegen ein nicht unerhebliches Endgeld montiert werden. Es gibt auch Pizzaöfen die sich in schon vorhandene Steingrills einbauen lassen. Ein Pizzaofen zum selber zusammen bauen besteht meistens aus der Kuppel, eine Bodenplatte aus Schamotte und einer Metalltür. Dazu muss man natürlich noch den Zubehör wie das Ofenroher und Thermometer rechnen.

Einen Pizzaofen selber bauen ist insofern vorteilhaft da man genau nach Maß und Wunsch das Aussehen bestimmen kann. Auch die Kosten von Pizzaofen selber bauen und kaufen und montieren nehmen sich im Großen und Ganzen nicht viel.

Pizzastein für den Backofen

May 22nd, 2011 by Antonio Caprese No comments »

Als echter Pizzafan ist es unerlässlich seine selbstgemacht Pizza auch auf einem echten Pizzastein zu backen. Wer keinen echten Pizzaofen im Garten stehen hat, der kann sich auch einen Pizza- / Brotbackstein Set für den Elektro- oder Gas-Backofen kaufen. Die Auswahl an Backsteinen ist enorm groß. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit dem Produkt Rommelsbacher PS 16 Pizza- / Brotbackstein Set gemacht. Der Stein ist nur unwesentlich teurer als vergleichbare Produkte, allerdings wesentlich haltbarer und ich erziele wesentlich bessere Backergebnisse! Natürlich hat man die Qual der Wahl zu erst einmal bei der Größe. Wichtig ist vor dem Kauf eines Pizzasteins die Maße seines Backofens zu kennen, denn es wäre ja enttäuschend einen zu großen Stein zu kaufen. Hat man als Pizzafan vielleicht doch die Besuche in der Pizzeria satt und sich einen Pizzaofen selbst gebaut, bekommt man auch Steine, die für den Gebrauch in Stein- und Lehmöfen geeignet sind. Bei vielen Steinen gilt, je größer und Dicker der Stein, desto länger dauert es bis sich der Stein richtig aufgeheizt hat. Die muss man immer Bedenken da so eine längere Zeit zum aufheizen benötigt wird, bevor man die Pizza backen kann.

Material des Pizzasteins

Der Klassiker unter den Pizza- und Brotsteinen ist wohl der Schamottestein. Dieses Material gilt als feuerfest und sehr saugfähig in Bezug auf die austretende Feuchtigkeit bei Pizza und Brot. Das heißt, dass durch die poröse Oberfläche des Schamottesteins, der Pizzaboden richtig knusprig und kross wird. Wichtig ist natürlich bei allen Pizzasteinen, das sie lebensmittelecht sind und das Material keine Stoffe an die Pizza abgibt. Bei Schamotte ist der Nachteil das man ihn nicht gut reinigen kann, wenn also Käse auf den Stein tropft brennt er sich in den Stein ein. Das kann zur Folge haben, das der Stein beim erneuten erhitzen einen unangenehmen Geruch entwickelt.

Ein weiteres Material für Pizza-und Brotbacksteine ist Speckstein. Bastelfreunden ist dieser Stein bekannt, denn er ist sehr weich und daher gut zur Schmuckverarbeitung. Obwohl für die Ofensteine eine härtere Art Speckstein verwendet wird ist es trotzdem ein guter Wärmespeicher und so hervorragend als Pizzastein geeignet. Auch das Reinigen ist wesentlich einfacherer,da sich danebengegangene Zutaten nicht einbrennen und so einfach abgewischt werden können. 

Weitere Materialien sind zum Beispiel glasierter Cordierit. Dieses Material kann auch für Stein- und Lehmöfen, also in der direkten Glut, Gasgrills und im Backofen verwendet werden. Es ist genauso einfach zu reinigen wie Speckstein. Dazu einfach den Stein nachdem er ausgekühlt ist feucht abwaschen.

Eine weitere Variante ist der Pizzastein aus unglasiertem Ton. Er verhält sich ähnlich wie der Stein aus Schamotte.

Was kann der Pizzastein noch?

Ist der Stein erst mal heißgenug dauerte es nur wenige Minuten bis man die erste Pizza genießen kann. Man kann so hintereinander weg sehr schnell, sehr viele Pizzen zubereiten. So kann dem netten Familienabend nichts mehr im Wege stehen. Je nach Größe des Backofens passen auch zwei Steine in den Ofen, dann sollte aber zur besseren Hitzeverteilung ein Umluftherd vorhanden sein. Für den Singlehaushalt gibt es auch Pizzasteine für die Mikrowelle. Auf einem Cordieritstein oder dem Speckstein kann man auch prima Brot und Flammkuchen machen. Auch Fleisch, Fisch und Gemüse können so gegart werden. Doch am besten werden immer noch die Pizzen vom eigenen Pizzastein. So will man nie wieder in die Pizzeria gehen.

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